Meine Schule ist die Strasse

Eine Produktion von SOPHIENSÆLE in Kooperation mit dem Leonardo
da Vinci Gymnasium – ein Stadtraumprojekt

Angenommen, in Buckow hat alles angefangen. Angenommen, Discounter, Reifen-Dingsbums und Café Moin Moin sind das Zentrum der Welt. Was genau bedeutet dann der Rest Berlins? Angenommen, jemand verschwindet einfach. Aber wohin? Und wie? Angenommen, überall sind Portale nach Irgendwo: im Fernseher, in der Schultoilette, im Handy … Wo gelangt man dann hin? Und wo ist Mädchen X? Elf Jugendliche suchen sie in ihrem Viertel – jetzt kennt das Viertel auch sie. Verschwindensie auch oder bleiben sie hier?

D Es heißt „Es“, das Mädchen, „Es“….
H Nein „Sie“!
D Nein, „Es“. „Das“ Mädchen. Die Leute sind „Sie“.
H Warum sagst du „Sie“? Sag doch „Du“.
D Ne. „Du“ ist falsch. „Sie“ ist richtig.
H Schau mal! Wir geht es DIR? Siehst du!
D Die Leute erwarten kein Gemeckere, jetzt hier, sie erwarten etwas Schönes, Großes, Erhabenes.

Termine

19./20. Juni 2014

Credits

KÜNSTLERISCHE LEITUNG Ulrike Kramme, Verena Schonlau, Lajos Talamonti | MIT Diana Abdallah, Zeynep Arslan, Türkan Caliskan, Christina Gümüssoy, Lara Jödicke, Natalie Krieger, Ann-Louise Lenhardt, Franca Matten, Stella Plickert, Lisa Urbaniak, Marie-Luise Wittenhagen ASSISTENZ Karoline Hill, Charlotte von Blombergi

Eine Produktion von SOPHIENSÆLE in Kooperation mit dem Leonardo da Vinci Gymnasium.

Gefördert von

Gefördert aus Mitteln des Projektfonds Kulturelle Bildung.

Aber wohin? Und wie? Angenommen, überall sind Portale nach Irgendwo: im Fernseher, in der Schultoilette, im Handy … Wo gelangt man dann hin? Und wo ist Mädchen X?

Bilder